DirektorenDie Direktoren von ESCCAP sind anerkannte ExpertInnen für Parasitologie und das (Tier-) Gesundheitswesen aus ganz Europa. Jedes Mitglied ist dafür verantwortlich, die Ziele von ESCCAP in seiner Region zu fördern. Neue Direktoren werden von der bestehenden Gruppe ausgewählt, nominiert und eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen. Jedes Direktor wird für einen Zeitraum von bis zu sieben Jahren berufen. Jim Duncan ESCCAP Chairman Thomas Schnieder Anja Joachim ESCCAP Treasurer Claudio Genchi Frans van Knapen Guadalupe Miró Corrales Jacques Guillot, Director Maggie Fisher ESCCAP Secretary & UK Secretariat Peter Deplazes Stig Milan Thamsborg Luis Manuel Madeira de Carvalho Jakub Gawor 
| Thomas SchniederThomas Schnieder studierte Veterinärmedizin in München und Hannover. Nach dem Staatsexamen 1981 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Parasitologie der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Von 1984 bis 1985 arbeitete er in der Pharmazeutischen Industrie im Bereich Antiparasitika, um 1986 wieder in die Parasitologie nach Hannover zurückzukehren. Von 1989 bis 1990 arbeitete er als Gastwissenschaftler am Institut für Parasitologie, Faculty of Veterinary Science der Universität Melbourne, Australien. Im Jahre 2000 wurde er zum Professor für Parasitologie und Direktor des Instituts für Parasitologie an der Tierärztlichen Hochschule Hannover berufen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Molekulare Helminthologie, sowie Epidemiologie, Diagnostik und Bekämpfung von Helmintheninfektionen. Er veröffentlichte mehr als 180 Publikationen in internationalen Zeitschriften sowie zahlreiche Buchbeiträge und ist Gutachter bei zahlreichen internationalen parasitologischen Zeitschriften. Er ist Mitverfasser oder Herausgeber bei zahlreichen Lehrbüchern der Parasitologie. Er ist unter anderem Leiter der Fachgruppe Parasitologie der DVG, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parasitologie (DGP), Mitglied des Direktoriums der World Association for the Advancement of Parasitology (WAAVP) und Gründungsmitglied des European Veterinary Parasitology College (EVPC). | 
| Claudio GenchiClaudio Genchi ist gegenwärtig Ordinarius für parasitäre Krankheiten an der Universität Mailand und stellvertretender Direktor des Department of Animal Parasitology. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit sind molekulare Aspekte der Biologie, Genetik, Immunologie und Pathogenese parasitärer Erkrankungen, einschließlich der durch Vektoren übertragenen Infektionen (Filarien und von Zecken übertragene Erkrankungen). Claudio Genchi ist Leiter eines der wichtigen Forschungsteams, die sich mit der Untersuchung von Wolbachia, dem bakteriellen Endosymbionten von Filarien befassen. Claudio Genchi ist Gründungsmitglied und Vizepräsident des European Veterinary Parasitology College (EVPC), Präsident der Italienischen Gesellschaft für Parasitologie (SoIPa), Ehrenmitglied der American Heartworm Society und Gründungsmitglied von ESCCAP. Claudio Genchi ist Co-Autor von über 250 in internationalen Fachzeitschriften veröffentlichten Artikeln, die sich überwiegend mit Filarieninfektionen befassen. Er war auf über 50 internationalen Kongressen und Symposien geladener Referent sowie Vorstandsmitglied bei drei internationalen Kongressen. | 
| Frans van KnapenFrans van Knapen erhielt 1971 den Master in Tiermedizin und im Januar 1973 sein veterinärmedizinisches Doktordiplom. 1984 wurde Frans van Knapen der Grad des PhD an der Medizinischen Fakultät der Universität Amsterdam verliehen. Frans van Knapen arbeitete zunächst zwei Jahre in der privaten tierärztlichen Praxis. Danach folgte eine Stelle als Parasitologe im Labor für Pathologie am National Institute of Public Health (RIVM, Bilthoven). Ab 1974 war er Leiter der Abteilung Parasitologie, einem Referenzzentrum für human- und veterinärmedizinische Parasitologie (Zoonosen). Zentrale Forschungsfelder dieser Institution waren Trichinellose und Toxoplasmose. 1984 wurde ein separates Labor für Parasitologie und Mykologie eingerichtet und Franz van Knapen zu dessen Leiter berufen. Ab 1993 bekleidete er eine Teilzeitstelle als Professor für Epidemiologie parasitärer Zoonosen an der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Utrecht. Seit 1995 ist Frans van Knapen dort Vollzeitprofessor für Lebensmittelhygiene und Veterinary Public Health. Frans van Knapen ist Gründungsmitglied von ESCCAP. | 
| Guadalupe Miró CorralesGuadalupe Miró schloss ihr Tiermedizinstudium 1982 an der veterinärmedizinischen Fakultät der Universidad Complutense in Madrid ab. Von 1982 bis 1986 arbeitete sie als Allgemeinpraktikerin in einer privaten Klinik. Ab 1986 war sie für das Animal Health Department der Fakultät tätig, wo sie 1990 auch ihren PhD erhielt. Seit 1991 ist Guadalupe Miró Corrales Dozentin für Parasitologie und parasitäre Erkrankungen in derselben Abteilung. Sie ist darüber hinaus am Veterinary Teaching Hospital verantwortlich für die fachtierärztliche Beratung zu Infektionskrankheiten mit dem Schwerpunkt auf parasitären Erkrankungen bei Kleintieren. In der Forschung befasst Guadalupe Miró sich mit der Epidemiologie und Bekämpfung von Zoonosen. Schwerpunkte sind dabei vor allem Vektor-übertragene Krankheiten beim Hund (Leishmaniose), Parasitosen des Darms (Toxoplasmose) sowie Bodenkontaminationen in städtischen und ländlichen Gebieten (Toxaskariose). Guadalupe Miró Corrales ist Mitglied der Spanischen Parasitologischen Gesellschaft (SEP) und der World Association for the Advancement of Veterinary Parasitology (WAAVP). Sie ist Diplomate des European Veterinary Parasitology College (EVPC) und Gründungsmitglied von ESCCAP. Darüber hinaus ist sie Mitglied in verschiedenen spanischen Organisationen praktizierender Tierärzte (AVEPA und AMVAC). | |

| Jacques GuillotJacques Guillot schloss sein Tiermedizinstudium 1991 an der Ecole Nationale Vétérinaire d’Alfort ab und erhielt 1993 einen Abschluss in Medizinischer Mykologie am Institut Pasteur in Paris. Seinen PhD erhielt er 1995.Von 1991 bis 1996 war Jacques Guillot als Assistent an der Abteilung für Parasitologie der Ecole Nationale Vétérinaire d’Alfort tätig. Seit 2002 ist er Professor für Parasitologie. Die Forschungsschwerpunkte von Jacques Guillot liegen in der Diagnose und Behandlung von Pilzinfektionen bei Tieren, der Epidemiologie von Pneumozystose und Aspergillose sowie in der Phylogenese pathogener Pilz- und Parasitenspezies. Jacques Guillot ist Diplomate des European Veterinary Parsitology College (EVPC) und Gründungsmitglied von ESCCAP. Jacques Guillot ist Autor von 61 Veröffentlichungen und 101 Vorträgen bei internationalen Meetings. Seit 2001 ist er Mitglied im Redaktionsbeirat der Zeitschrift Veterinary Dermatology und seit 2003 wissenschaftlicher Leiter (Scientific Director) an der Ecole Nationale Vétérinaire d’Alfort. | 
| Maggie Fisher, Schriftführerin und SchatzmeisterinMaggie Fisher schloss ihr Studium der Tiermedizin 1986 am Royal Veterinary College in London ab. Für ihren PhD untersucht sie, wie Tierarzneimittel, insbesondere Antiparasitika, in der EU entwickelt werden. Maggie Fischer kehrte nach kurzer Tätigkeit in der Praxis zurück an das Royal Veterinary College – zunächst als Assisistentin und später als Dozentin für Parasitologie. 1993 ging sie wieder in die Kleintierpraxis und baute ab 1997 eine Beratungstätigkeit für veterinärmedizinische Parasitologie auf, die heute eine Vollzeitbeschäftigung ist. Maggie Fisher ist aktives Mitglied der World Association for the Advancement of Veterinary Parasitology (WAAVP) und Diplomate des European Veterinary Parasitology College (EVPC), sowie Gründungsmitglied von ESCCAP. Ferner ist sie Mitglied der Association of Veterinary Consultants. | 
| Peter Deplazes, Vorsitzender von ESCCAP Peter Deplazes schloss sein Tiermedizinstudium 1984 an der Universität Zürich ab. Von 1988 bis 1990 war er Assistent am Institut für Parasitologie der Universität Zürich. Im Jahr 1991 erhielt er ein Stipendium von der Schweizer Nationalstiftung für ein Forschungsjahr am Institute for Molecular Genetics and Animal Disease der School of Veterinary Studies in Murdoch (Australien). Von 1992 bis 2000 leitete er die Arbeitsgruppe „Zoonosen“ am Institut für Parasitologie an der Universität Zürich mit den Schwerpunkten Echinokokkose und oportunistische Parasiten bei AIDS-Patienten. Seit 2000 ist Peter Deplazes Direktor des Institutes für Parasitologie der Vetsuisse- und der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich. Peter Deplazes ist Mitverfasser von über 150 wissenschaftlichen Publikationen und Autor oder Herausgeber mehrerer Bücher, vor allem zu Themen der veterinärmedizinischen und medizinischen Parasitologie, Zoonosen und VPH. Peter Deplazes ist Mitglied zahlreicher Organisationen und war Gründungsmitglied des European Veterinary Parasitology College (EVPC) und ESCCAP. | 
| Stig Milan ThamsborgStig Milan Thamsborg erhielt den Master und den PhD in Veterinärmedizin von der Royal Veterinary and Agricultural University in Kopenhagen. In den ersten 14 Jahren seines Berufslebens war Stig Milan Thamsborg neben seiner Tätigkeit als Allgemeinpraktiker mit klinischen Studien bei landwirtschaftlichen Nutztieren zusätzliche auch in der Lehre und Forschung tätig, Schwerpunkte waren die klinische Parasitologie und die Tiergesundheit unter extensiven Produktionsbedingungen, auch in Entwicklungsländern. Von 1997 bis 2002 besetzte er eine Stiftungsprofessur für die Bereiche Organic Livestock Production and Health. Heute ist Stig Milan Thamsborg Professor für Veterinärparasitologie an der Royal Veterinary and Agricultural University in Kopenhagen und Direktor des Danish Centre for Experimental Parasitology. Seine Forschung beschäftigt sich dort mit angewandten und experimentellen Studien über Parasiten bei Kleintieren und landwirtschaftlichen Nutztieren. Im Zentrum steht aktuell die Infektion mit Angiostrongylus vasorum, dem Französischer Herzwurm bei Hunden. Stig Milan Thamsborg ist Gründungsmitglied von ESCCAP. Stig Milan Thamsborg ist Verfasser von über 150 wissenschaftlichen Artikeln und Autor oder Herausgeber mehrerer Bücher, vor allem zu Themen der veterinärmedizinischen Parasitologie, Tiergesundheit und Tierproduktion. |
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